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Verfügen Patienten noch über ein akustisch nutzbares, tieffrequentes Restgehör, erfolge die Cochlea-Implantat(CI)-Versorgung in einer etablierten hörerhaltenden Operationstechnik mit möglichst geringer Traumatisierung der Innenohrstrukturen, heißt es in der Zeitschrift „HNO“ vom September 2018. Da immer mehr Kinder mit CIs versorgt werden, gewinne der Resthörerhalt bei dieser Patientengruppe zunehmend an Bedeutung. In einer Forschungsarbeit an der Universitätsmedizin Mainz wurde daher der kurz- und mittelfristige Hörerhalt bei pädiatrischen Patienten untersucht. Dabei entsprachen die Ergebnisse bei Kindern den Ergebnissen der hörerhaltenden Operationen bei Erwachsenen. Da ein guter Restgehörerhalt auch bei Kindern nach Implantation erreicht werden könne, sollte eine Versorgung von Kindern mit elektrischakustischer Stimulation (EAS), bei der das Tieftonrestgehör akustisch genutzt wird, bei präoperativ vorhandener Resthörigkeit angestrebt werden. zg/mse

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