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Vor allem Eltern kleinerer Kinder kennen das: Kaum ist die eine Erkältung abgeklungen, kommt der nächste Infekt. Bei Kindern muss sich das Immunsystem erst entwickeln, weshalb Viren und Bakterien ein leichtes Spiel haben – acht bis zwölf Infekte pro Jahr seien normal, informierte das Onlineportal „Pressetreff“. Eine Erkältung sei zwar meist harmlos, aber gerade bei kleinen Kindern sollte man vor allem aufmerksam sein, wenn es die Ohren betrifft, denn Infektionen gehören zu den häufigsten Auslösern erworbener Hörminderungen. Dass im Rahmen von Erkältungskrankheiten die Ohren häufig in Mitleidenschaft gezogen werden, liege aber auch an den anatomischen Besonderheiten, da bei Kindern die Verbindung zwischen Nasen- und Rachenraum kürzer ist und Bakterien so schneller ins Mittelohr aufsteigen können. Wenn die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum anschwellen, kann Sekret unter Umständen nicht vollständig abfließen und bietet Erregern von Mittelohrentzündungen einen Nährboden. Wird diese nicht erkannt, besteht die Gefahr, dass die Hörsinneszellen geschädigt werden. Um bei Erkältungen das Gehör zu schützen, ist es sinnvoll, abschwellende Nasentropfen zu verwenden, an die frische Luft zu gehen, um die Schleimhäute feucht zu halten, viel zu trinken, am besten Wasser, und mit einer Kochsalzlösung zu inhalieren.   zg/mse

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