Foto: privat

Lena Maria Stöppler (Foto) ist die Gewinnerin des diesjährigen Stipendiums für die akademische Ausbildung von jungen Cochlea-Implantat-Träger:innen des deutschen Tochterunternehmens des österreichischen Hörimplantherstellers MED-EL. Vergeben wurde es zum vierten Mal. Der Lebensweg der diesjährigen Gewinnerin verdeutlicht einmal mehr die große Bedeutung einer frühen Cochlea-Implantat(CI)-Versorgung und Hörförderung von (Klein-)Kindern und Jugendlichen.

Stöppler wurde gehörlos geboren und als Kleinkind beidseitig mit MED-EL-CIs versorgt. Dank der Hörimplantate sowie immens hoher Eigenmotivation und früher Förderung konnte die lebensfrohe, junge Frau eine Regelschule besuchen. Nun studiert die 20-jährige im ersten Semester an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Hören. Dass sie später etwas von ihrer Erfahrung an hörgeschädigte Kinder und deren besorgte Eltern weitergeben will, war Lena Stöppler spätestens nach ihrem Sozialpraktikum im Cochlear Implant Centrum Rhein-Main in Friedberg klar. Die Aufnahme eines Studiums der Sonderpädagogik zum Sommersemester 2021 war daher nach dem bestandenen Abitur die logische Folge ihres Wunsches, in Zukunft ein kompetentes Gegenüber im Unterricht und in der Beratung hörgeschädigter Kinder und deren Eltern sein zu wollen.

Lena Marie Stöpplers außergewöhnliche Leistungsbereitschaft, Motivation und ihr Talent blieben bei MED-EL Deutschland natürlich nicht ungeachtet. „Uns begeistert neben vielen anderen Tugenden besonders ihre große Portion Engagement für hörgeschädigte Kinder und deren Eltern“, begründet Gregor Dittrich, Geschäftsführer MED-EL Deutschland, die Entscheidung des Stipendien-Auswahl-Gremiums. Daher darf sich die junge Hessin ab dem kommenden Herbst-Winter-Semester ein Jahr lang über das diesjährige MED-EL-Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich freuen.

Die diesjährige MED-EL-Stipendiatin ist sehr dankbar über die finanzielle Unterstützung, da sie ihr ermöglicht, sich nun ein Jahr lang voll auf ihr Studium konzentrieren zu können, ohne eventuell gleich mehrere Aushilfsjobs annehmen zu müssen. Tiefe Dankbarkeit empfindet sie zudem gegenüber zählreichen Menschen in ihrem Umfeld – ihre Eltern, Frühförderin und Logopädin –, ohne deren Hilfe und Engagement sie nicht hätte erreichen können, was sie bisher erreicht hat.

Die Übergabe der Stipendiaten-Urkunde findet Mitte Oktober im kleinen festlichen Rahmen bei MED-EL Deutschland in Starnberg statt.

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