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Die Schwerhörigenorganisationen Deutscher Schwerhörigenbund sowie pro audito schweiz haben jeweils einige Tipps zusammengestellt, wie die Kommunikation mit hörbeeinträchtigten Menschen trotz Maskenpflicht in Alltag und Beruf optimiert werden kann:

■ alle Menschen sollten Masken mit transparentem Sichtfenster oder Plexiglasvisiere verwenden

■ möglichst transparente Trennwände statt Masken in Geschäften nutzen

■ Blickkontakt während des Gesprächs halten, deutlich und langsam sprechen

■ Thema und Schlüsselwörter des Gesprächs gut verständlich nennen; allenfalls gut lesbar aufschreiben und/oder Skizzen machen

■ besonders Wichtiges (wie Medikamentendosierung) immer auch schriftlich festhalten

■ Gesagtes wiederholen und sicherstellen, dass die Aussagen verstanden wurden

■ Gespräche über ein Videokonferenztool ohne Maske führen, sodass Lippenlesen möglich ist

■ Kommunikation an einen ruhigeren Ort verlegen oder technische Hilfsmittel wie Mikrofone oder Sprechanlagen zur Verringerung der Sprechdistanz einsetzen (über nützliches technisches Zubehör berät Sie gern Ihr Hörakustiker)

■ Schriftdolmetscher hinzuziehen, entweder direkt vor Ort oder über ein Videokonferenztool

■ eine Sprache-zu-Text-App nutzen, beispielsweise Ava, Automatische Transkription oder Sprachnotizen

■ durch das Symbol des durchgestrichenen Ohres auf dem Mundschutz das Gegenüber sensibilisieren.

zg/AF

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