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Ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt hat eine neue Methode entwickelt und erprobt, um gehörlosen Menschen ohne ausreichende Schriftsprachkompetenz zu helfen. Das seien in Deutschland nach Angaben vom Rehadat-Forschungsportal mindestens 19 000 gehörlose Menschen zwischen 20 und 65 Jahren. Die Methodik setzt auf kontrastiven Unterricht und den Einsatz einer speziellen „GebärdenSchrift“. Ziel ist es, durch die Erweiterung der Schriftsprachkenntnisse gehörloser Menschen die Chancen auf einen Berufseinstieg zu erhöhen, die Ausübung qualifizierter Berufe zu ermöglichen und die Verständigung am Arbeitsplatz zu erleichtern. Angeboten wird die neue Methodik von gehörlosen Trainern an vier Standorten, in Chemnitz, Cottbus, Dortmund und Kiel der Fortbildungsakademie der Wirtschaft. Weitere Infos gibt es hierAF

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