Foto: Pixabay

SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) ist längst kein Geheimbegriff mehr; fleißig werden Keywords und Backlinks der Unternehmensseiten optimiert. Was vielen Gewerbetreibenden aber nicht bewusst ist: Internetseiten von Frauen werden auf Google aus sprachlichen Gründen schlechter gerankt, ermittelte die Internetseite t3n. Denn die Deutschen sind es gewohnt, dass die männliche Form alle Geschlechter subsumiert. Man googelt also einen „Friseur“, auch wenn man eigentlich eine Dienstleisterin möchte. Emanzipierte Friseusen mit einer perfekt gegenderten Internetseite fallen damit aus dem Suchalgorithmus heraus. Ähnliche Probleme ergeben sich bei Therapeuten, Soziologen, Audiologen und so gut wie jedem anderen Beruf. In Stellenausschreibungen, Broschüren und von Behörden wird zunehmend auf die gendergerechte und nicht-binäre Ansprache geachtet. Soweit ist Google leider noch nicht; weder Schrägstrich noch Gendersternchen bringen ein besseres Ranking. Frauen dürfen und müssen weiterhin kreativ werden, um im Geschäft zu bestehen.   Jh

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten
© 2018 spektrum-hoeren.de