Foto: AdobeStock/Pixel-Shot

Männer werden etwa doppelt so häufig nur mit ihrem Nachnamen bezeichnet wie Frauen. Damit wirken sie kompetenter, ergaben neue Studien von US-Psychologen. Spreche man über eine weibliche Person, stelle man meist den Vornamen, die Berufsbezeichnung oder ein förmliches „Frau“ voran. Das hat Wirkung. Wer mit dem bloßen Nachnamen bezeichnet wird, erfährt einen Bedeutungsgewinn. Die Person wird als berühmter und wichtiger wahrgenommen als jemand, dessen Identität weitere Attribute braucht. Mehr noch, die Probanden waren geneigt, einem „Müller“ eher eine hoch dotierte Auszeichnung zu verleihen. In den Experimenten lagen die Chancen auf ein Preisgeld 14 Prozent höher, wenn die fragliche Person ohne Vornamen auskam.    Jh

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