Foto: AdobeStock/contrastwerkstatt

Die Jade Hochschule in Oldenburg erforscht das Richtungshören von Kindern. Es zeigte sich, dass vier bis sieben Prozent aller Grundschulkinder ein gestörtes räumliches Ortungsvermögen aufwiesen. Diese Kinder wolle man künftig im Klassenraum unterstützen und ihnen so eine bessere Teilnahme am Unterrichtsgeschehen ermöglichen, informierte die Hochschule in einer Pressemitteilung. In dem Forschungsprojekt „Binaurales Hören in der realen und virtuellen Welt zur Verbesserung der Hör-Erfahrung von Schulkindern (ViWer-S)“ entwickeln die Wissenschaftler technische Hilfen, die das Hörverstehen verbessern sowie die räumliche Zuordnung einzelner Geräusche erleichtern. Ein Programm sowie App-basiertes Lernen soll den Kindern dabei helfen, diese Fähigkeiten zu trainieren. Man arbeite also an einer Alternative zur FM-Anlage, heißt es aus Oldenburg.            zg

 

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