Foto: pixabay/Huskyherz

Ein internationales Forscherteam des King‘s College London, des Karolinska-Instituts und der Erasmus-Universität hat eine der größten Metaanalysen in der Hörgenetik durchgeführt und dabei 48 Gene identifiziert, die mit Hörverlust in Zusammenhang stehen. Wie das Portal „ScienceDaily“ schreibt, sind darunter auch zehn Gene, die neu mit dem Gehör in Verbindung gebracht werden. Für die Analyse haben die Forscher Daten aus 17 Studien von insgesamt 723 266 Personen mit einer Hörminderung ausgewertet. Die Forscher haben außerdem Erbgutanalysen von Mäusen untersucht und herausgefunden, dass altersbedingter Hörverlust auf Veränderungen der Stria vascularis (eine drüsenähnlich aufgebaute Zellstruktur des Innenohrs) zurückzuführen ist und nicht in erster Linie durch sensorische Haarzellen verursacht wird.    ML

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