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Die US-Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat ein „Hörgerät“ aus dem 3-D-Drucker genehmigt, das vom Kriegsveteranenministerium der Vereinigten Staaten (VA) für einen Veteranen aus South Carolina angefertigt wurde. Wie das Portal Nextgov berichtet, hatte der 76-jährige Patient vom VA erfahren, dass er unter einer Schallleitungsschwerhörigkeit leidet. Eine Knorpelfehlstellung verhindert, dass der Schall das Innenohr erreichen kann. Der Veteran, der mehr als 30 Jahre lang medizinische Geräte entworfen hatte, steckte sich daraufhin zu Hause ein 1 cm großes Stück eines Strohhalms ins Ohr und konnte daraufhin wieder besser hören. Eine Operation lehnte er ab. Gemeinsam mit Experten einer medizinischen Einrichtung des VA entwickelte er ein von Strohhalmen inspiriertes, passgenaues „Hörgerät“, das hauptsächlich aus einem Stent besteht, der den kollabierenden (verschlossenen) Gehörgang wieder öffnet. Das VA druckte das Hörgerät mit einem 3-D-Drucker – ein „Hörrohr“ ganz moderner Art.   ML

 

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