Foto: AdobeStock/Peter-Maszlen

Forscher der US-amerikanischen Johns Hopkins University School of Medicine haben herausgefunden, dass sich ältere Menschen mit Hörstörungen deutlich weniger bewegen. Wie das „Deutsche Ärzteblatt“ berichtet, haben die Forscher Daten der Studie „National Health and Nutrition Examination Survey“ (NHANES) ausgewertet, die regelmäßig den Gesundheitszustand der amerikanischen Bevölkerung untersucht. In den Jahren 2003 und 2004 wurden auch Hörtests bei Erwachsenen durchgeführt und zum Teil mit Beschleunigungssensoren die Bewegungen aufgezeichnet. Die Auswertung von 291 Senioren im Alter zwischen 60 und 69 Jahren mit Hörstörungen ergab, dass diese starke körperliche Aktivitäten weitgehend vermeiden, leichte Aktivitäten reduzieren und sich weniger an einem Stück bewegen. Die Forscher haben hochgerechnet, dass die Aktivitäten der Senioren jeweils der Bewegung eines fünf bis zehn Jahre älteren gesunden Menschen entsprechen.   ML

 

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