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Das Portal „Hearing Health & Technology Matters“ hat mit Dr. Archelle Georgiou, Chief Health Officer beim Hörsystemanbieter Starkey, über den Zusammenhang von Hörminderung und COVID-19-Erkrankung gesprochen. Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass mit zunehmender Lautstärke beim Sprechen die dabei ausgeschiedenen Tröpfchen entsprechend größer werden. Diese großen Tröpfchen können bis zu 14 Minuten in der Luft schweben. Georgiuo geht davon aus, dass Menschen mit einer unversorgten Hörschädigung ein höheres Risiko haben, an COVID-19 zu erkranken. Sie erklärt dies damit, dass ihre Gesprächspartner lauter sprechen als üblich und dabei die vergleichsweise großen Tröpfchen entstehen. Ihr Fazit: Hörgeräte können dazu beitragen, das Risiko einer Coronainfektion zu senken.    ML

 

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