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Erstmals ist einem Gehörlosen ein Kunstherz implantiert worden, geht aus einer Meldung auf dem Onlineportal „DeutschesGesundheitsPortal“ hervor. Bisher sei deren Einsatz für gehörlose Personen nicht infrage gekommen, da die betroffene Person den Piepton nicht hören könne, der Fehlfunktionen des Gerätes oder den Batteriewechsel anzeige, heißt es dort weiter. Deshalb entwickelten die Herzchirurgen des Klinikums Graz gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Graz unter dem Dach des Forschungszentrums für Mechanische Kreislaufunterstützung und Herzersatz eine passende Alternative. Das bestehende System „HeartMate 3-LVAD“ sei derart adaptiert worden, dass die Alarme nun per Vibration spür- und per optischem Signal sichtbar gemacht werden. Hierfür gibt es einen Pager, der in der Tasche oder am Handgelenk getragen werden kann, in der Nacht sorge außerdem ein vibrierendes Polster dafür, damit kein Signal unbemerkt bleibt. Welches Problem vorliege, könne der Patient am Display des Controllers, der die Infos von dem implantierten Kunstherz bekomme, sehen. So sei die Bedienung des Systems sehr einfach, heißt es abschließend. mse

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