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Gemäß der neuen Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) solle der Lärm von Windenergieanlagen tagsüber durchschnittlich 45 dB nicht überschreiten, heißt es in der „Ärzte Zeitung Online“ vom 10.10. 2018. Eine Empfehlung für die nächtliche Höchstbelastung werde darin allerdings nicht ausgesprochen, da es dafür laut WHO nicht genügend aussagefähige Studien gebe. Bislang gelte für genehmigungspflichtige Anlagen in allgemeinen Wohngebieten bei der Lärm­belastung ein Immissionsrichtwert von 55 dB tagsüber und 40 dB nachts. Auch für den Verkehr empfehle die WHO strikte Grenzen, tagsüber für Straßenverkehr weniger als 53 dB, bei Schienenverkehr weniger als 54 dB und bei Flugverkehr weniger als 45 dB, die nächtlichen Richtwerte lägen noch einige Dezibel darunter, heißt es dort weiter. Neue Richtlinien liefere die WHO auch für Freizeitlärm und empfehle, die Lärmbelastung im Jahresdurchschnitt von allen Freizeitlärmquellen zusammen auf weniger als 70 dB zu begrenzen.   zg

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