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Die Deutschen sind laut einer Studie sehr offen gegenüber Hilfsmitteln, gleichgültig ob es sich um Rollator, Treppenlift oder Pflegedienst handle. Jeweils 80 Prozent und mehr kennen die wichtigsten Alltagshilfen und die Mehrheit kann sich vorstellen, diese zu nutzen oder nimmt sie bereits in Anspruch. Das ergab die „DIA-Studie 50plus: Einzigartigkeit des Alterns“, die das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Insa-Consulere erstellt hat. Für die Studie wurden 1 010 Deutsche unter 50 Jahren und 2 051 Deutsche über 50 Jahren befragt; beide Gruppen seien laut DIA repräsentativ für die zugehörigen Alterskohorten, meldete die „Ärzte Zeitung“ am 28.08.2018. Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Aspekte abgefragt, unter anderem die berufliche Situation, die Einschätzung der Lebensqualität, wann das „Alter“ beginne sowie auch die Bekanntheit und Akzeptanz von Alltagshilfen im Alter. Auch die Sicht auf Hörgeräte ändere sich, zeigen die weiteren Studienergebnissen. Sowohl ältere als auch jüngere Befragte verbinden Hörgeräte am ehesten mit Schwerhörigkeit. Fast zwei Drittel der Befragten über 50 Jahre sehen in Hörgeräten ein Mittel zur besseren Kommunikation und Interaktion, bei den unter 50-Jährigen nur knapp jeder Zweite. Etwa 40 Prozent Befragten über 50 Jahren verbinden mit Hörgeräten auch eine größere Sicherheit im Straßenverkehr. Diese Sichtweise teilt jeder Vierte (25 Prozent) unter 50 Jahren. Alle Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden. zg

 

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