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Wie die „Arzte Zeitung Online“ am 28.06.2018 mitteilte, habe die Russin Sofia Pinaeva während ihrer eigenen Hirn-Operation auf der Querflöte verschiedene Melodien gespielt, unter anderem Mozarts „Kleine Nachtmusik“. Für die behandelnden Ärzte sei das Konzert während der Operation eine Premiere gewesen. Durchgeführt worden sei es, weil eine Wach-Operation, bei der der Patient während der Operation für bis zu zwei Stunden aus der Vollnarkose geweckt werde, die einzige Möglichkeit sei, so viel Tumor wie möglich zu entfernen, ohne dabei Hirnfunktionen des Patienten zu opfern, heißt es dort weiter. Bei der Musikerin sei es besonders wichtig gewesen, ihre feinmotorischen Fähigkeiten und ihren Sehsinn in vollem Umfang zu erhalten, damit sie weiter als Musiklehrerin und Fotografin arbeiten könne, so die „Arzte Zeitung Online“ weiter. Bedenken habe es gegeben, ob durch das Spiel des Blasinstrumentes der Druck auf den Kopf zu groß werden könnte – dafür habe als Plan B eine Blockflöte im Operationssaal gelegen, so Gord von Campe, Leiter des Wach-OP-Teams.   zg

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