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Depressionen und Ängste sind bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Da sich die psychische Gesundheit bei hörbeeinträchtigten Menschen auf die Therapietreue und die Teilnahme an Rehabilitationsprogrammen auswirken kann, haben Forscher der Universität Miami ein Screening zur Erkennung und Behandlung von psychischen Erkrankungen entwickelt. Laut „The Hearing Journal“ zeigte sich, dass 30 Prozent der Probanden mit Hörschädigung in den Risikobereich für Depressionen fielen und 21 Prozent dem Risikobereich für Angstzustände zuzuordnen waren. Den Forschern zufolge sollten Screenings der psychischen Gesundheit deshalb Teil der otologischen und audiologischen Praxis werden.     ML

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