Es gibt viele Möglichkeiten, seine Hörtechnik individuell zu gestalten. Neben der Wahl der Gehäusefarbe gibt es beispielsweise spezielle Skins (Aufkleber) und zum Teil Wechselcover (siehe Teil 1). Darüber hinaus gibt es jede Menge kreative Menschen, die Schmuck speziell für die Verschönerung und Individualisierung der Hörtechnik entwerfen, zum Beispiel Suzannah Parker von Purple Cat Hearing Aid Charms aus den USA. Sie betreibt auch eine deutschsprachige Internetseite unter: https://purplecathearingaidcharms.com. Schmuckelemente für den Schallschlauch von Hörgeräten bietet Stephanie Heumann aus Hannover auf ihrer Internetseite www.hoergeraete-schmuck.de an. Die Preise liegen bei beiden Angeboten zwischen rund vier und acht Euro.

Sogar in die Modezeitschrift „Vogue“ hat es das Thema schon geschafft. Darin wurde über die ganz besondere Kollektion des New Yorker Labels Private Policy (https://privatepolicyshop.com) berichtet.

Diese hat das Label auf Initiative und in Zusammenarbeit mit Chella Man, Model, Schauspieler, Aktivist und CI-Träger, entworfen. Die goldenen Ohrschmuckstücke kosten allerdings umgerechnet zwischen rund 275 und 520 Euro.

Preiswerter ist da mit umgerechnet etwa 17 bis 38 Euro pro Stück die Schmuckkollektion des finnischen Labels Deafmetal (www.deafmetal.store). Entworfen wurden die Stücke für Hörgeräte, CIs und Knochenleitungshörgeräte gemeinsam von der hörbeeinträchtigten Modedesignerin Jenni Ahtiainen und der Audiologin Jen Aslin. Die Bandbreite der angebotenen Schmuckstücke ist sehr groß – von niedlich bis rockig.

 

Wie das Hörgerät in einem Schmuckstück versteckt getragen werden kann, wird Thema in Teil 3 sein.     AF

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten
© 2018 spektrum-hoeren.de