Collage: Schulte Strathaus/upd

Familien auf der Flucht, zerstörte Städte, Panzer, Soldaten, Sirenengeheul: Seit mehr als zwei Wochen prägen auch hierzulande diese Eindrücke des Kriegs in der Ukraine die alltägliche Stimmung – nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von Kindern. Das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt hat daher nun kurzfristig für Eltern die Handreichung „Mit Kindern über den Krieg reden. Was Kinder brauchen und was Eltern wissen sollten“ aufgelegt. Die kompakte Publikation gibt Eltern in verständlicher Sprache einige Hinweise, wie sie mit ihren Kindern – abhängig von deren Alter – über den Krieg sprechen können.

Um Kindern etwas zu erklären und begreiflich zu machen, brauche es keinesfalls die ganze „ungeschönte“ Wahrheit, so das Expertenteam des ZFG. Denn je nach Alter könnten Kinder Sachverhalte und Gegebenheiten noch gar nicht vollumfänglich erfassen. Vielmehr sei es wichtig, ihnen die für sie notwendigsten Informationen knapp und möglichst neutral darzustellen. Sie bräuchten nur diejenigen, die sie wirklich wissen müssen, um einen Sachverhalt besser verstehen und einschätzen zu können. Da Kinder oftmals nur rudimentäres Wissen zu einem Thema hätten, solle zu Beginn eines Gesprächs geklärt werden, was sie bereits dazu wissen.

Buchtipps zum Thema Krieg und Flucht ergänzen die Elterninformation.

 

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