Foto: Naeblys/iStockphoto

Wie die amerikanische Tageszeitung „New York Post“ am 23. März 2020 berichtete, könnten vorübergehende Hörprobleme ein mögliches Symptom der COVID-19-Erkrankung sein. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Twittermeldungen einer zwanzigjährigen Amerikanerin, die sich Ende Februar während eines Aufenthalts in Italien mit dem Coronavirus infiziert hatte. Sie litt zwar an Fieber, Schüttelfrost, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen, zeigte aber nicht die als typisch geltenden Krankheitssymptome wie Husten oder Atemschwierigkeiten. Stattdessen hatte sie Probleme mit dem Hören, zunächst in einem Ohr, dann in beiden, was sie auf ein erkältungsbedingtes Anschwellen der Nasenschleimhaut zurückführte. Der Arzt in Italien hatte sie mit der Diagnose Erkältung nach Hause geschickt. Erst wesentlich später wurde sie in den Vereinigten Staaten als positiv auf das Coronavirus getestet.    ws

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