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Die Plattform Branchenradar.com hat Bilanz für den Hörgerätemarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezogen: Für das Jahr 2019 habe sich der Herstellerabsatz von Hörgeräten dort um circa drei Prozent gegenüber Vorjahr auf knapp 1,6 Millionen Stück erhöht. Die Konsumnachfrage wuchs damit in den vergangenen drei Jahren nahezu gleichförmig. Und da die Käufer immer öfter zu höherpreisigen Hörgeräten greifen, die viele Zusatzfunktionen bieten, steigen die Herstellererlöse um vermutlich knapp vier Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Bezogen auf die Einwohnerzahl wurden in Deutschland rund 170 Hörsysteme pro 10 000 Einwohner verkauft, in der Schweiz 105, und in Österreich 100. Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte beherrschten mit rund 88 Prozent noch immer klar den Markt, In-dem-Ohr-Hörgeräte hätten allerdings prozentual stärker zugelegt. Medizinische Studien gehen davon aus, dass nahezu fünfzehn Prozent der Gesamtbevölkerung zumindest mit einem leichten Hörschaden leben. Durch eine alternde Gesellschaft und zunehmenden Umweltlärm könnten die Stückzahlen in Zukunft noch weiter steigen.  zg

 

 

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