Foto: AdobeStock/Thomas Reimer

Stellen Menschen fest, dass sie nach eigener Einschätzung schlechter hören als früher, haben sie verschiedene Optionen. Der Frage, für welche sie sich entscheiden, ist die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) nachgegangen und hat dazu 699 Personen aller Altersstufen befragt. Das geht aus einer Pressemitteilung der FGH hervor. Die mit 51 Prozent größte Gruppe tut nichts und wartet erstmal ab. Immerhin 45 Prozent unternehmen etwas dagegen, entweder indem sie einen Hörtest gemacht haben (24 Prozent), einen Hörtest machen wollen (zehn Prozent), bereits Hörgeräte nutzen (zehn Prozent) oder die Anschaffung von Hörsystemen planen (ein Prozent). Dass Menschen unterschiedlich mit den ihnen auffallenden Hörminderungen umgehen, könne mehrere Gründe haben, heißt es dort weiter. So hänge es davon ab, wie häufig und wie stark die nachlassende Hörleistung die Betroffenen beeinträchtige, ob sie abwarten oder aktiv werden. Allerdings werde dabei häufig der Gewöhnungseffekt übersehen, da die meisten Menschen immer noch glauben, besser zu hören, als es ein Hörtest belegen würde, weil sie mit der Zeit einfach vergessen hätten, wie sich gutes Hören anhöre. Das erkläre auch den großen Anteil der Umfrageteilnehmer, die abwarten, so die FGH.   zg

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