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Der letzte Tag des Jahres 2018 ist angebrochen. Wir von „Spektrum Hören“ wünschen Ihnen einen schönen Jahresausklang und einen guten Start ins neue Jahr. Gerne werde an Silvester Sektkorken knallen gelassen und Böller angezündet. Wussten Sie,...

…, dass das Öffnen einer Sektflasche eine Lautstärke von rund 100 Dezibel, soviel wie eine Disco, erzeugen kann? Verursacht wird das laute „Ploppen“ durch das ausströmende Kohlendioxid. Dieses Gas ist während der Gärung in der Flasche entstanden und sorgt für den steigenden Innendruck, der den Korken vorantreibt, sobald das schützende Drahtgeflecht – die Agraffe – gelöst ist. Übrigens wandeln sich 95 Prozent der beim Öffnen auftretenden Energie zu akustischer Energie um, dem bekannten Korkenknallen.

…, dass eine Sektflasche auch vergleichsweise geräuschlos geöffnet werden kann? Dazu sollte der Sekt möglichst kalt sein und der Korken aus der leicht schräg gehaltenen Flasche vorsichtig herausgedreht werden. Spektakulär öffnen lässt sich eine Sektflasche übrigens mit einem Säbel. Die Tradition des Öffnens mit dem sogenannten Champagnersäbel geht bis auf die Zeit Napoleons zurück und wird heute noch als Höhepunkt bei manchen Veranstaltungen angewandt.

…, dass Knaller an Silvester für viele Ohrenschäden verantwortlich sind, Sektkorken dagegen für viele Augenschäden? Feuerwerksknaller erreichen Lautstärken bis 140 Dezibel, die Schmerzgrenze liegt bei 120 Dezibel. Fliegende Sektkorken werden bis zu 50 Kilometer pro Stunde schnell. Dabei gilt: Je wärmer die Flasche und ihr Inhalt, umso mehr Tempo erreicht der Korken. AF

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