Foto: AdobeStock/Jacob Lund

Zum Internationalen Tag gegen Lärm wiesen Experten in einer Pressemeldung auf mögliche Schäden durch häufiges Tragen von Kopfhörern hin. Diese würden bei vielen verschiedenen Aktivitäten getragen. Vor allem in lauter Umgebung, etwa im Straßenverkehr, könne das dauerhafte Tragen jedoch gesundheitsschädlich sein. Zwar starte man zu Hause meist noch mit einer moderaten Lautstärke, drehe diese bei Verkehrslärm jedoch oft auf, um den Umgebungslärm zu übertönen. Die Art des Kopfhörers – In-Ear- Kopfhörer zum Einstecken in die Ohrmuschel, On- beziehungsweise Over-Ear-Modelle – spiele dabei keine Rolle. Wichtig sei, wie viel Schallenergie am Ohr ankommt und wie lange die Belastung dauere. Eine gesündere Alternative könnten Noise-Cancellation-Kopfhörer darstellen, die den Umgebungslärm ausschalten. Grundsätzlich seien Kinder und Erwachsene gleichermaßen gefährdet. Der Schutz des Gehöres sei aber bei Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Thema, da diese häufig Smartphones, Tablets und Computer mit Kopfhörern nutzen. Die Experten fordern zudem Hörhygiene: Wichtig sei es, dauerhaft Lärm über 85 Dezibel zu vermeiden. Hörschäden durch Lärm am Arbeitsplatz seien dank Arbeitsschutz in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen; Hörschäden durch Freizeitlärm nehmen dagegen zu. Der jährliche internationale Aktionstag am 24. April soll auf die Ursachen von Lärm und seine Wirkungen aufmerksam machen, um die Lebensqualität zu verbessern. zg

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