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150 Minuten moderate oder 75 Minuten zügige Bewegung seien in den Augen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Gruppe der 18- bis 64-Jährigen ein wirksames Mittel, um nicht übertragbare Krankheiten wie etwa Bluthochdruck oder Übergewicht zu vermeiden, infor­mierte die „Ärzte Zeitung Online“ am 27.09.2018. Jedoch erfülle laut WHO jeder vierte Erwachsene nicht den empfohlenen Aktivitätsgrad. Um Abhilfe zu schaffen, kooperiere die WHO mit Google. Mit der App-Lösung Google-Fit sollen Menschen rund um den Globus zu mehr Bewegung animiert werden. Viele Ärzte sehen diesen Ansatz jedoch kritisch. So agiere Google in Geschäftsbereichen, die weltweit körperliche Inaktivität oder Fehlhaltungen förderten. Außerdem erhalte Google so viele Gesundheitsdaten, welche das Unternehmen verwerten könne, heißt es bei der „Ärzte Zeitung Online“ weiter. Führe das „nur“ zum Verkauf individuell zugeschnittener Werbung, sei das zwar möglicherweise lästig, jedoch nicht gefährlich, aber die Gesundheitsdaten könnten durch einen Hackerangriff auch in die Hände von Cyberkriminellen geraten. Diese Gefahr drohe aber auch bei anderen Anbietern von Fitness-Apps und Wearables, wenn die gesammelten Daten in der Cloud gespeichert würden, heißt es auf dem Onlineportal ergänzend.   zg

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