Foto: AdobeStock/RIZWAN

Wissenschaftler der University of Southern California (USC) haben sich bei Entwicklung von akustischen Materialien von den speziellen Eigenschaften der Hautpartikel von Haien inspirieren lassen. Wie die Nachrichtenagentur „pressetext“ schreibt, besteht das neue Material aus Gummi und Eisennanoteilchen: Der Gummi sorgt für Verformbarkeit, das Eisen für Flexibilität. Während die Eigenschaften herkömmlicher akustischer Materialien wie Stahl oder Hartplastik nachträglich nicht mehr verändert werden können, sind die Forscher in der Lage, die Eisenteilchen mit einem Magnetfeld so zu manipulieren, dass sich der Gummi reversibel verformen lässt. Mithilfe eines Magnetfelds können sie den Abstand zwischen zwei Bauteilen vergrößern oder verkleinern, sodass eine Art Soundcomputer entsteht. Bei sehr kleinem Abstand wird das Material schallundurchlässig, bei großem Abstand können die akustischen Signale passieren. Eine mögliche Anwendung wäre ein Schalter zur Schallregulierung bei einem Kopfhörer mit Rauschunterdrückung. Über die Einstellung des Magnetfelds könnte der Nutzer steuern, ob Geräusche von außen durchkommen oder nicht.   ML

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