Foto: AdobeStock/Tatiana Shepeleva

Die Qualität künstlichen Hörens ließe sich offenbar verbessern, wenn die Hörbahn mit Licht statt elektrischem Strom stimuliert wird. Dies legten Ergebnisse im Tierversuch nahe, berichtet die „Ärzte Zeitung“ über eine Studie der Universität Göttingen. Die künstliche Anregung der Hörbahn mit Licht ermögliche eine wesentlich höhere Auflösung als die Anregung mit Strom. Bei niedrigen Anregungsintensitäten sei die Tonhöhenauflösung ihren Untersuchungen zufolge sogar so gut wie beim natürlichen Hören. Diese Erkenntnisse lassen die Forscher hoffen, dass es mit künftigen optischen Cochlea-Implantaten gelingen könnte, das Hörvermögen von Schwerhörigen noch besser wiederherzustellen. zg

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