Foto: AdobeStock/Aliaksandr Marko

Ein Forscherteam der New York City University (NYU) School of Medicine und des Max-Planck-Institutes für empirische Ästhetik hat neue Einblicke in die Verarbeitung von Sprache gewonnen. Dies berichtet der Informationsdienst Wissenschaft. Beide Hirnhälften übernähmen demnach beim Zuhören gleichzeitig stattfindende, aber unterschiedliche Aufgaben. Während die linke Hemisphäre messe, wie Geräusche sich zeitlich verändern – zum Beispiel beim langsameren oder schnelleren Sprechen –, sei die rechte Seite stärker auf Frequenzänderungen ausgerichtet, die mit Veränderungen in der Tonhöhe zusammenhängen. Mit der Studie, die in der Zeitschrift „Nature Human Behavior“ erschienen ist, verfolgten die Wissenschaftler das übergeordnete Ziel, die grundlegenden Mechanismen der Sprachanalyse vertiefend zu erforschen, auch mit dem Hintergrund, neue Diagnose- und Behandlungswerkzeuge für Sprachstörungen zu entwickeln. zg

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