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Professor Axel Schambach hat von der EU die Auszeichnung „Consolidator Grant“ des European Research Council (ERC) erhalten. Wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet, konnte dadurch die Finanzierung des iHEAR-Projektes mit rund zwei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre gesichert werden. Ziel der Forschungsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es, Kinder und Erwachsene vor Taubheit zu schützen. Bei rund der Hälfte der taub geborenen Kinder seien Gene verantwortlich: Derzeit sind rund 100 Gene bekannt, deren Fehlfunktionen zur Taubheit führen können. Das iHEAR-Team will Gene therapieren, die für die zum Hören notwendigen Haar- und Sinneszellen im Innenohr verantwortlich sind. Das Ziel: Genfähren (lentivirale und adenoassoziierte Virusvektoren) ins Innenohr zu injizieren, die mit der funktionierenden Version des Gens beladen sind. „Wir hoffen, dass die von uns erzielten Ergebnisse langfristig auch zur Therapie der Altersschwerhörigkeit beitragen“, wird Schambach zitiert. zg

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