Foto: AdobeStock/picture-waterfall

Die „Ärzte Zeitung“ berichtete über einen erfolgreichen Versuch, Gedanken in Sprache zu übersetzen. Dazu kombinierten die Forscher ein Spracherzeugungssystem mit einem künstlichen neuronalen Netzwerk. Die implantierten Elektroden von fünf Epilepsiepatienten zeichneten deren Hirnsignale in Reaktion auf gesprochene Sprache auf. Mittels künstlicher Neuronen wurde der Sound, der im Spracherzeugungssystem ankam, analysiert und verständlich aufbereitet, bevor er elf Testpersonen vorgespielt wurde. Diese erkannten nicht nur die gesprochenen Wörter während 75 Prozent der Aufnahmezeit, sondern zu 80 Prozent auch, ob die sprechende Person männlich oder weiblich war. Das Forscherteam hofft nun, dass eine weiterentwickelte Version ihres Verfahrens Teil eines Implantates werden könnte, das Gedanken direkt in gesprochene Sprache verwandelt. jh

 

 

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