Foto: Fotolia/Peter Atkins

Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Forscher des dänischen Hörsystemherstellers Oticon und von Interacoustics eine viel beachtete Entdeckung gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung von Oticon. Wichtige akustische Details ermöglichen es dem Menschen, Sprache zu verstehen und Wörter zu unterscheiden, hierfür werde nur ein kleiner Teil dieser Details benötigt. Bislang sei jedoch nicht klar gewesen, wie dieser Mechanismus funktioniere, heißt es dort weiter. Das habe sich jetzt geändert. Aufgrund der Forschung sei eine Funktion im Innenohr entdeckt worden, welche die akustischen Details in der Sprache erkenne, bevor sie in Informationen für das Gehirn umgewandelt würden, heißt es dort weiter. Diese Ergebnisse helfen dabei, besser zu verstehen, wie Innenohr und Gehör funktionieren, wodurch sich letztendlich auch die Diagnose von Hörverlust genauer stellen lasse, so Oticon. Veröffentlicht wurden die Resultate der neunjährigen Studie im Oktober in der Fachzeitschrift „Nature Communications“. Der Beitrag kann hier abgerufen werden.    zg

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