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In dem Journal „Biosensors and Bioelectronics“ wurde jüngst ein Artikel zur Übertragung von Schallsignalen für komplett implantierbare Hörhilfen veröffentlicht. Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) Krems, die ACMIT GmbH, die Medizinische Universität Wien, die Universität Belgrad sowie Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Fachärzte haben eine Technologie entwickelt, die auf einer absolut kontaktlosen Glasfasertechnik basiert und kleinste Bewegungen der Gehörknöchelchen erfasst und zur Stimulierung der Hörnerven nutzt. Die kontaktlose Glasfasermesstechnik zur Erfassung des Schalles würde es erlauben, auch das Mikrofon in das Ohr hinein zu verlegen. Damit bleibe die natürliche Schallverstärkung durch das Außenohr und das Trommelfell voll erhalten und Signalverzerrungen sowie Rückkopplungsrauschen ließen sich minimieren. Um dies zu realisieren, arbeite man zunächst an der eigentlichen Operationstechnik und an der Zielausrichtung des zum Abtasten dienenden Lasers. Die an künstlichen Modellen und Tiermodellen erreichten Ergebnisse bestätigen den technischen Ansatz und dessen prinzipielle Einsetzbarkeit über lange Zeit im Inneren des Ohres.     AH

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