Foto: pixabay

In der Ausgabe 08/2018 testete „Stiftung Warentest“ Hausnotrufdienste. Dabei stellte sich heraus, dass viele eine Haftung in bestimmten Fällen ausschließen wollen. Die Klauseln von einigen Anbietern seien jedoch unwirksam, etwa weil sie die Haftung für Personenschäden bei „einfacher Fahrlässigkeit“ ausschließen. Denn treffe den Anbieter eine noch so geringe Schuld an gesundheitlichen Schäden ihrer Kunden, haften sie immer, so „Stiftung Warentest“. Auch „sonstige Schäden“ dürften nicht ausgeschlossen werden, wenn diese nicht näher definiert würden. Auch der Ausschluss von Schäden, die infolge von „Missverständnissen“ oder aber „durch Schwerhörigkeit oder Demenz des Kunden entstehen“, sei laut „Stiftung Warentest“ unzulässig. Zulässig sei jedoch, wenn Anbieter die Haftung für Fälle, die nicht in ihrer Macht stünden, ausschließen, etwa bei Störungen des Telefonnetzes. Auf solche Risiken sollte der Anbieter hinweisen, so „Stiftung Warentest“.   zg/mse

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten
© 2018 spektrum-hoeren.de