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Wie der alleinige gesetzlich vorgesehene Verband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) berichtet, erhielten Versicherte im Jahr 2017 Hilfs- und Pflegehilfsmittel in Höhe von 8,07 Milliarden Euro. Die Überarbeitung und Fortschreibung des circa 32 500 Produkte umfassenden Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelverzeichnisses sei abgeschlossen, heißt es in der Mitteilung. Der aktuelle Stand entspreche den versorgungsrelevanten medizinischen und technischen Erkenntnissen und Entwicklungen. „Ab sofort müssen alle Leistungserbringer GKV-Versicherte zuerst über zuzahlungsfreie, krankenkassenfinanzierte Hilfs- und Pflegehilfsmittel aufklären, bevor höherpreisige Alternativen angeboten werden dürfen. Neben der neu eingeführten Informationspflicht bietet das überarbeitete Hilfs- und Pflegehilfsmittelverzeichnis allen Versicherten eine höhere Produktqualität und gestärkte Versichertenrechte“, so Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes. Im Sinne des Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) dienen die neu formulierten Dienstleistungsanforderungen insbesondere dazu, die Information und Beratung der Versicherten über ihre Leistungsansprüche und Versorgungsmöglichkeiten zu verbessern. So wird im Einzelfall die erforderliche Versorgung im Sinne des Sachleistungsprinzips gestärkt und GKV-Versicherte werden vor ungerechtfertigten Mehrkosten und überteuerten Hilfsmitteln geschützt. Die Überarbeitung erfolgte gemeinsam mit vielen Partnern im Gesundheitswesen. jh

 

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