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Am 10. Oktober wurden in Basel die neuen Leitlinien der World Health Organisa­tion (WHO) für Lärmbelastung vorgestellt, heißt es auf Internetseite des WHO-Regionalbüros für Europa. Darin werden unter anderem Lärmpegel genannt, ab denen erhebliche gesundheitliche Belastungen drohen und Maßnahmen zur Senkung der Belastung empfohlen. Im Vergleich zu vorangegangenen Leitlinien zur Lärmbelastung seien in den neuen Leitlinien fünf wesentliche Neuerungen enthalten, heißt es dort weiter. Dabei handle es sich um stärkere Belege für die Auswirkungen von Umgebungslärm auf Herz, Kreislauf und Stoffwechsel, die Einbeziehung neuer Lärmquellen, etwa von Windturbinen oder Freizeitaktivitäten, die Anwendung eines standardisierten Ansatzes zur Be­wertung der vorliegenden faktischen Gegebenheiten, eine systematische Bestandsaufnahme der vorliegenden Evidenz, in der die Beziehung zwischen Lärmbelastung und der Gefahr negativer gesundheitlicher Folgen beschrieben wird, sowie die Anwendung von Indikatoren für die langfristige durchschnittliche Lärmbelastung, um schädliche Gesundheitsfolgen besser prognostizieren zu können, ist dort weiter zu lesen. Die neuen Leitlinien richteten sich gleichermaßen an Entscheidungsträger und Fachleute und sollen gesetzgeberische und andere politische Entscheidungsprozesse auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene unterstützen, heißt es dort ebenfalls. Außerdem werde in den Leitlinien auch auf Lücken in Bezug auf Daten und Forschung hingewiesen, die durch künftige Studien behoben werden müssten, informiert die WHO außerdem. Hier können die Leitlinien der WHO für Umgebungslärm in der Europäischen Union (2018) abgerufen werden.   zg

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