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Bei zehn von 13 Patienten mit Ohrgeräuschen konnten durch eine Magnetstimulation die Symptome um 39 bis 45 Prozent reduziert werden, stellten Forscher vom Turku University Hospital fest. Das berichtete die finnische Informationsplattform „Yle Uutise“. Die vielversprechenden Ergebnisse eines kleinen Versuches mit transkranieller Magnetstimulation (TMS), einer nicht invasiven Technik, bei der Magnetfelder zur Erzeugung spezifisch gerichteter elektrischer Ströme eingesetzt werden, hatte Forscherin und HNO-Ärztin Dr. Hanna Sahlsten veröffentlicht. Die größte Wirksamkeit dieses neuen Therapieansatzes sei demnach bei Personen mit schwerem Tinnitus erzielt worden. Circa zehn bis 15 Prozent der Weltbevölkerung leiden an Tinnitus; in Finnland sind es eine halbe Million Menschen, in Deutschland rund drei Millionen. TMS wird bereits zur Behandlung von Depressionen angewendet.

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