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Das Tinnitus-Therapiegerät tinniwell von Resaphene Suisse basiere auf einer Kombination des Tailor-Made-Notched-Music-Training(TMNMT)-Verfahrens und einer Wärmetherapie. In einer ersten klinischen Anwenderbeobachtung sei eine durchschnittliche Linderung von 54 Prozent binnen vier Wochen bei den Patienten erreicht worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Deutsche Tinnitus-Liga und führende Experten im Bereich Tinnitus sehen die Therapie jedoch kritisch (siehe Fachbeitrag Seite 17 und „Hörakustik“ 01/2019, Seite 4). Sukzessive übernähmen nun immer mehr Krankenkassen, abhängig vom Tarif des Patienten, die Kosten für die Therapie, heißt es dort weiter. In Deutschland hätten beispielsweise die Continentale und die HUK-Coburg sowie in der Schweiz die SWICA oder die Helsana die Kosten vollständig getragen. Der Tinnituspatient musste nur einen Antrag auf Kostenübernahme bei seiner Versicherung stellen. Für die Krankenkassen biete die Therapie ein enormes Einsparpotenzial, da beispielsweise stationäre Klinikaufenthalte wegfielen und der Versicherte die Therapie im heimischen Umfeld durchführen könne, heißt es dort außerdem. zg

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