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Unter Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es wie auch unter gut hörenden Menschen Musikliebhaber, die die Musik auf unterschiedliche Art und Weise, mit Hörgeräten beziehungsweise Cochlea-Implantaten(CI) und/oder ihrem Körper wahrnehmen oder sogar selbst musizieren. Allerdings stehen dem Musizieren von Personen mit Hörschädigung häufig Vorbehalte entgegen. Betroffene beispielsweise trauen sich häufig nur wenig zu und gut Hörende können sich oftmals kaum vorstellen, dass jemand, der die Unterstützung technischer Hörsysteme benötigt, überhaupt „richtig“ Musik hören oder gar machen kann. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten und hörbeeinträchtigte Menschen zum Musizieren zu animieren, lädt die Hannoversche-Cochlea-Implantat-Gesellschaft e. V. (HCIG) in Kooperation mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) am 11. Mai 2019 von 10 bis 21 Uhr zum Thementag „Musizieren mit Hörschädigung – wie geht das?“ ein. Hier soll einerseits den Betroffenen anhand praktischer Beispiele Mut gemacht werden, selbst zu musizieren und ein Instrument zu erlernen. Andererseits sollen aber auch Lehrkräfte an Schulen, Musikschulen und in freiberuflicher Tätigkeit sowie Studierende mit Blick auf die Thematik informiert und sensibilisiert werden. Die Teilnahme ist für Angehörige und Studierende der HMTMH frei, HCIG-Mitglieder zahlen 15 Euro, externe Teilnehmer 25 Euro. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier. zg

 

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