Fotos: Hörluchs, migohead

Hörsysteme sind äußerst leistungsfähig. Damit sie diese Leistung auch vollständig an den Nutzer weitergeben können, stets für gleichermaßen gutes Hören sorgen und sicher im Ohr sitzen, ist es wichtig, Ohrpassstücke statt Standardhalterungen (Schirmchen, Domes) zu benutzen. Üblicherweise sind diese aus Acryl oder Silikon gefertigt. Inzwischen gibt es aber auch Ohrpassstücke aus Titan oder Keramik. Der Vorteil dieser Materialien: Sie sind biokompatibel sowie hypoallergen und damit besonders gut für Allergiker geeignet. Außerdem sind sie äußerst langlebig und leicht zu reinigen.

Titan ist überdies antibakteriell und verfärbt sich nicht wie klassische Ohrpassstücke durch Ohrenschmalz. Neben silbrigem Anthrazit ist es von der Firma Hörluchs in sieben weiteren Farben erhältlich (Foto links).

Keramik soll durch seine menschlichen Knochen ähnelnden physikalischen Eigenschaften besonders gut den Schall im Tieftonbereich weiterleiten und so zu einem besonders natürlichen Klang führen, informiert der Hersteller migohead, ein Start-up-Unternehmen aus Thüringen. Auch der Verschlusseffekt der Ohren soll mit Ohrpassstücken aus Keramik deutlich reduziert und das Tragegefühl besonders angenehm sein. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: migoCERAM Comfort fühlt sich im Ohr neutral bzw. leicht kühl an, migoCERAM Premium fühlt sich angenehm warm im Ohr an und ist zudem in verschiedenen Hauttönen erhältlich, wodurch das Ohrpassstück besonders unauffällig ist. Beide Varianten sind inzwischen auch in der Bauform Kurzspange erhältlich, die noch mehr Halt im Gehörgang bietet.

Erhältlich sind Ohrpassstücke in den verschiedenen Varianten bzw. Materialien beim Hörakustiker.

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