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Haben sich die Häufigkeit von Hörstörungen und das Hörvermögen (Reintonmittelwerte bei 500, 1 000 und 2 000 Hertz) über die Generationen hinweg verändert? Diesen Fragen sind Forscher in einer Studie mit rund 3 700 Teilnehmern nachgegangen. Ergebnis: Schwerhörigkeit im Alter hat im 20. Jahrhundert über die Generationen hinweg abgenommen und ist somit zumindest teilweise vermeidbar. Die Generation der Babyboomer hat folglich ein geringeres Risiko als die Generation ihrer Eltern oder Großeltern, im Alter schwerhörig zu werden. Ein Teil dieses geringeren Risikos ist wahrscheinlich mit Veränderungen bei modifizierbaren Faktoren verbunden, so die Autoren, die ihre Studie in der Zeitschrift „JAMA“ vorgestellt haben. Die künftige Belastung durch Altersschwerhörigkeit könnte also geringer ausfallen, als derzeitige Schätzungen Glauben machen.   ML, AF

 

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